Besuch bei Slayer in Koblenz – ab sofort Fratello-Röstungen aus Calgary

Heute waren Julian und ich zuammen mit einem Boardie und Freund des Hauses aus dem Kaffee-Netz im Espresso-Loft in Koblenz.

Dort haben wir 2 Dinge erledigt:

1. Wir haben Shots auf der Slayer gezogen. Posing! Das war der Wahnsinn. Die Slayer sorgt im Moment wohl für am meisten Wirbel in der Espresso-Spezialitäten-Szene. Klar haben wir dann Interesse daran. Wir sind ja durchaus Technik-Affin. Wir wurden dort sehr herzlich empfangen und haben über nichts anderes gesprchen außer Espresso-Maschinen-Technik. Was gibt es schöneres?

2. Wir haben von dort 2 neue, extrem spezielle Espresso-Röstungen mitgebracht, die in einer bis jetzt einmaligen Aktion nach Deutschland importiert wurden. Und zwar von Fratello Coffee aus Calgary, Canada.  Den Godfather und den Competition Roast.  Beide werden wir nacheinander auf Euch „abfeuern“. Morgen machen wir das Setup, dann geht’s los. Wer bei einer der zukünftigen Aktionen etwas abhaben will, meldet sich bei www.slayerespresso.de

Fratello Coffee @Frankfurt

Frohes neues Jahr – am 7.Januar geht’s weiter?

Hallo zusammen!

Ich hoffe, Ihr hattet einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir starten mit großen Erwartungen und vielen Plänen und Vorsätzen.

Das beginnt mit den Öffnungszeiten in der ersten Woche: Bis einschließlich den 6.1.2010 haben wir zu und wir hoffen, dass möglichst viele in der Zeit auch Beine und Seele baumeln lassen können.

Ab dann haben wir wieder regulär auf – also ab dem 07.01.2010.

Hier schonmal ein Ausblick auf’s das, was Euch dann erwartet:

New year - first 2 Cappuccinos

Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!

wünschen wir Euch!

Wie sehen uns im nächsten Jahr, denn wie einige vielleicht shcon gemerkt haben, haben wir schon frühzeitig zugemacht. Sorry, falls einige ihre Ration an solidem Kaffee nicht bekommen haben sollten. Aber wir waren wohl physisch noch nicht ganz auf der Höhe nach der Party am Mittwoch.

Vielen Dank außerdem für Euer zahlreiches Erscheinen zu unserem Jubiläumsfest. Bilder werden folgen, aber die schönsten Erinnerungen behält man im Herzen.

Wir danken allen unseren Unterstützern im Wohnheim, die es uns ermöglicht haben, Hoppenworth & Ploch zu machen und sei es einfach nur dadurch, dass sie „ja“ statt „nein“ gesagt haben, obwohl erstere die wahrscheinlich bequemere Antwort gewesen wäre.

Außerdem danken wir unseren Lieferanten für ihre Zuverlässigkeit und Kooperation – insbesondere der Bäckerei Antmann in Rödelheim, Rafael, dem Weidenhof sowie Last but not Least der Rösterei Wissmüller in Bockenheim.

Danke auch an Michi, den La-Marzocco-Dealer unseres Vertrauens, der uns für unser Jubiäum am Tag vorher noch eine Spezialitäten-Röstung hat zukommen lassen und zwar den Sumatra von Werksbrandt – den kleinen Rest gibt’s zu Weihnachten. Das war ganz großes Tennis!

Großen Dank an unser Team dafür, dass sie da sind, auch wenn’s mal nicht vorgesehen ist. Wir können uns kein besseres vorstellen. Naja, mit Ausnahmen… Scherz!

Und danke an Euch alle, die ihr jeden Tag kommt oder uns im Geiste unterstützt.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! Bis nächtes Jahr!

Matthias, Julian und Team

Jubiläum! Wir werden 1- Festlichkeiten am Mittwoch den 16.12.2009

Poster Jubiläum
Hallo Liebe Leute!

Wir feiern Jubiläum! Heute vor genau einem Jahr haben wir unseren Betrieb aufgenommen!

Am Mittwoch den 16.12. werden wir das groß feiern! Also bitte haltet Euch den Platz im Terminkalender frei!

Tagsüber halten wir einige Überraschungen für Euch bereit. Abends Party mit gediegener 90er-Mucke! What is love…

HOW-TO: Espressokocher, Mokka, Stovetop

R2D2+mokka Für diese Art der Zubereitung gibt es gechätzte eine Millionen Ausdrücke. Einige davon sind: Herdkanne, Espressokanne, Herdkocher, Espresso-topf, Mokka-Kanne, Schraubkanne, Espressokocher oder Stovetop.

Da einige von Euch gefragt haben, wie man damit am „besten“ (subjektiv) „Espresso“ macht (Die Kanne liefert keinen „Espresso“ nach der Definintion des INEI, was aber subjetiv gar nichts bedeutet), schreibe ich wie schon angekündigt eine kleine „Anleitung“ (Das kleine Ding ist eigentlich ja selbsterklärend und ihr brüht bestimmt schon seit Jahren Euren Kaffee damit.) Aber vielleicht findet ihr noch den ein oder anderen Trick. Ich würde mich aber auch freuen, wenn ihr mir Eure Erfahrungen mitteilt oder Ergänzungen, falls ihr glaubt, dass etwas vergessen wurde.

Also fangen wir an:
1. Grundsausstattung

  • frischer Kaffee – am besten frisch vom Röster
  • Mühle – einige von Euch haben keine solche. Wir mahlen Euch unseren Kaffee gerne auf R2D2, optimal ist es aber nicht, weil Frische Elementar für guten Kaffee ist. Es muss nicht unbedingt eine elektrische sein. Eine Handmühle von Zassenhaus oder Peugeot tut’s auch. Als optimaler Mahlgrad gilt „etwas gröber als für Siebträger“, also schon relativ fein, aber ich denke, da kann man ein wenig rumprobieren. Ich würde zum Beispiel auch mal gröbere Mahlgrad auszuprobieren.
  • Mokka-Kanne – ok, das war abzusehen, dass man die braucht. Ich benutze hier eine Bialetti Brikka, die ein Cremaventil oben eingebaut hat. Für einen leckeren Kaffee ist das aber nicht unbedingt notwendig.
  • Ein Handtuch – davon wird eine Seite nass gemacht (kalt), die andere kann trocken bleiben.
  • 2. Vorgehensweise
    24112009154

    Zuallererst: Herplatte an. Die muss heiß sein, wenn die Kanne drauf landet, damit der Brühprozess so schnell wie mögich von statten geht und der Kaffee nicht feucht wird und ausraucht, bevor es überhaupt losgeht.

    Dann schrauben wir natürlich das Kännchen auf und machen das Sieb voll mit Bohnen. Das ist die Menge, die wir später auch im Sieb haben wollen (^= voll glatt gestrichen).

    Nach dem mahlen landet das wieder im Sieb. Angedrückt wid das ganze nicht. Das ist elementar wichtig, weil die Kanne platzen kann, falls deren Sicherheitsventil nicht funktioniert24112009159

    Anschließend Wasser in den Kannenboden füllen. Wichtig: nur bis zum Sicherheitsventil – das ist der Maximalstand.

    Trick: nehmt heißes, fast kochendes Wasser – ich habe hier auch das aus der Espressomaschine genommen.

    24112009160 24112009162 Jetzt geht’s schnell!

    Zuschrauben: Jetzt kommt das Handtuch ins Spiel (trockene Seite), damit ihr Euch nicht die Finger verbrennt.

    Danach ab auf die heiße Herdplatte. Innerhalb von wenigen Augenblicken sollte die Extraktion beginnen. 24112009169 24112009174 Sobald es anfängt zu gurgeln, röchen, brodeln etc. Herdplatte ausmachen, Herdkanne von der Hitze nehmen und das feuchte, kalte Handtuch um den unteren Teil der Kanne wickeln. Auf diese Weise wird die Extraktion sofort gestoppt und es kann kein überhitztes Wasser bittere Aromen lösen.

    Danach genießen. Zum Wohl!

    Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?  Ich denke, ich werde die Tage nochmal einen Pot machen und ihn „vermessen“, damit es Anhaltspunkte gibt, wie er am besten gelingt.

    wpbook bringt hoppenworth-ploch.de auf Facebook

    Ich experimentiere gerade ein wenig herum. Wir sind ja auch im Facebook aktiv.

    Mit dieser neuen Webseite hier kann man das direkt auf Facebook veröffentlichen lassen.

    Leider müssen wir dazu umziehen im Facebook… Wir sind jetzt auf dieser Seite hier: Kliiiiiiiick!

    Wir würden uns freuen, wenn ihr reichlich „Fans“ werden würdet, obwohl „Fanatismus“ eigentlich nicht unbedingt etwas positives ist.

    Jetzt muss nur noch die Flickr Integration hinhauen. Hoppenworth & Ploch goes Web 2.0

    Bis dann
    Matthias

    Neue Lieferung: Berliner Kaffeerösterei liefert 72er und Kaffee

    17112009138 Die Berliner Kaffeerösterei hat uns ein paar Kilos Kaffee geschickt. Neben einigen Espresso-Röstungen, die wir nach und nach auf Euch loslassen werden, ist auch ein bißchen Rohware dabeigewesen, was vor allem unsere R&D-Abteilung beschäftigen wird.

    Ganz nebenbei war auch die 72%-ige Trinkschokolade von Cluizel mit drin. Einige von Euch haben sie ja mehr oder weniger schmerzlich vermisst.

    Technik und Maschinerie

    Wir widmen besonderes Augenmerkt unsererem Maschinenpark und unserer Arbeitstechnik. Mangels Finanzkraft setzen wir gebrauchte Maschinen und Mühlen ein. Diese haben wir uns bei Ebay zuammengeschossen und aufwendig und in langen Stunden restauriert und für den Alltag flott gemacht.

    Wir verwenden für Espresso-Drinks ausschließlich Siebträgermaschinen, weil nur diese für qualitativ hochwertigen Espresso, wie wir ihn verstehen, geeignet sind, obwohl sie vergleichsweise hohe Anforderungen an die Arbeitsweise der sie Bedienenden stellen.

    Maschinen:
    NEU! Seit Anfang 2010 haben wir eine „neue“ (Baujahr 2001) La Marzocco Linea, allerdings nicht mit 2, sondern mit 4 Gruppen. Die Maschine hat nicht nur 2 Boiler, sondern 3 – also 2 Brühboiler á 2 Brühgruppen (Vgl. weiter unten unsere 2-gruppige Backup-Maschine). Der dritte ist ein 15L-Dampfkessel – im Gegensatz zu den putzigen 3,4L der „kleinen“.

    Backup: La Marzocco Linea 2GR AV Bj. 1996 – die kleine
    Legende unter den Espresso-Maschinen. La Marzocco ist der Ferrari unter den Espresso-Maschinen-Herstellern. Dualboiler-Prinzip für höchste Temperaturstabilität (beste Espressi) und perfekten Milchschaum (beste Cappuccinos). Unsere sind jeweils die automatische Version mit Volumetrik.

    Seit einiger Zeit ist eine Brühgruppe mit einem Chrono-Pad ausgestattet, das die Shot-Zeit anzeigt. Dient der Qualitätskontrolle!

    Beide Machinen verfügen über eine PID-Steuerung der Temperatur. Damit sagst Du der Maschine z.B.: bitte einmal exakt 94°C, und das kommt dann auch beim Kaffee so an.

    – Bilder von der Restauration der kleinen gibt es hier.
    Hier der Thread dazu im Kaffee-Netz.
    – Beide Quellen sind aber nicht so aktuell. Ich arbeite an einem Update, das ich mangels Digi-Cam erstmal warten lassen muss.

    Mühlen:
    Faema MC90 (Bj 1991) für unsere Stern- Transfair-Espresso Standard-Röstung. Großes konisches Mahlwerk. Langsamdrehender Motor (450 rpm) – dadurch bliebt das Mahlgut schön kühl. Unsere erste Mühle für richtig hohen Durchsatz.

    – 1x Eureka (Scheibenmahlwerk), mit La Marzocco-Label passend zur Maschine für die Espresso-Spezialitätenröstung.

    – 1x La San Marco SM90/A für Café Créme/Schümli.

    Alle unsere Mühlen hängen hinter Foto-Timern, damit jede Portion frisch gemahlen wird! Wir leeren den Dosierer bei jedem Bezug vollständig – und nicht nur abends oder einmal die Woche, Monat, Jahr, nie (igitt!). Das ist zwar etwas zeitintensiver, aber ja mei!

    – Mahlkönig VTA6s alias R2D2 – Ladenmühle. Umgebaut von 380V auf 220V

    Wasser:
    Wir verschneiden das Wasser auf Härtegrad 6. Das gilt als optimale Wasserhärte für die Maschine zum einen und für die Extraktion auf der anderen Seite.

    Mensch:
    Der größte limitierende Faktor bei der Kaffee-/Espressozubereitung ist der Mensch. Die Zubereitung ist weitaus mehr als Knopf A oder B zu drücken, sondern erfordert die Kontrolle vieler Variablen. Bevor wir unsere Leute alleine auf die Maschinen loslassen, schauen wir immer genau über deren Schulter und üben eifrig gemeinsam!

    Sauberkeit:
    Ihr könnt uns aufgrund der sehr transparenten Anordnung unserer Kaffee-Zubereitungsecke immer genau auf die Finger schauen und seht sehr wahrscheinlich manchmal einen oder mehere alte Pucks auf dem Boden rumliegen, weil die es bei unserer Abschlag-Kasten-Konstruktion nicht „rein“ schaffen, oder ihr seht Kaffe-Mehl im Bereich der Mühlen, sowie Flecken auf dem Boden. Und jetzt freut Euch darüber, denn der Dreck ist draußen und nicht in der Maschine, was einer der großen Vorzüge bei Siebträgermaschinen ist.

    In unsere Arbeitsroutine integrieren wir das flushen der Brühgruppe vor jedem Shot, das auspinseln der Siebträger vor dem neuen befüllen, sowie das Durchpusten und Wischen der Dampflanze nach und vor jedem Aufschäumen, damit ihr nicht den Kaffee vom Vorgänger, verbrannte Milch oder Kondenswasser zu schmecken bekommt.
    Die Siebträger werden regelmäßig in freien Minuten von alten Fetten und anderen Rückständen befreit, damit diese nicht festbacken können – und ranzigen Geschmack absondern.

    Generell halten wir die Maschine in einem Zustand, in dem wir selbst gerne daraus etwas trinken – und das machen wir ziemlich viel!“