El Paraiso ist zurück - der anaerobe Kaffee aus Kolumbien


Der beliebte Kaffee El Paraiso hat seinen weiten Weg aus Kolumbien zu uns nach Frankfurt in die Rösterei geschafft.

Das Geschmacksprofil besticht, wie bekannt, durch eine kräftige Erdbeernote sowie einem Hauch Granatapfel. Wir fühlen uns hier besonders an Erdbeermarmelade und Kompott erinnert. Die Castillo Varietät beschert uns die fruchtige Säure, welche durch den cremigen Körper wieder aufgefangen wird. Ein aufregender Kaffee der bereits vor einem Jahr in unserer Rösttrommel landete. Auch damals waren die Bohnen nicht ohne Grund heiß begehrt und wurden sogar zum Testsieger beim Crema Magazin gekürt.

Die anaerobe Aufbereitung macht den Kaffee aus Kolumbien, welcher von Samuel Bermudez auf einer Höhe von 1.960 Metern über dem Meeresspiegel angebaut wird, zu etwas besonderem. Doch was heißt das eigentlich? Anaerob bedeutet ohne Sauerstoff. So werden die Kaffeebohnen in verriegelten Stahlcontainer getrocknet. Die Produzenten haben hier einen großen Einfluss auf den Zuckergehalt, die Temperatur, den Druck und die Zeit.

Vor der Fermentation der Kaffeebohnen werden diese allerdings aus der Kaffeekirsche gelöst. Die sogenannte Mucilage (schleimige natürliche Schicht um die Kaffeebohne) wird separiert und anschließend über die Kaffeebohnen in die Fermentationstanks gelegt. Dann wird der Tank geschlossen und die anaerobe Fermentation findet unter ständiger Kontrolle statt.

Daraufhin folgt eine lange Trocknungsphase erfolgt mit speziellen, eigens dafür entwickelten Trocknungsgeräten. Doch der zeitintensive Prozess lohnt sich! Samuel hat bereits mehrere Auszeichnungen einiger Specialty Coffee Associations und Unternehmen für seine exotischen und sehr interessanten Kaffees bekommen.

Ab sofort könnt ihr den frisch gerösteten Kaffee wieder in unseren Cafés in Frankfurt genießen und mitnehmen oder den El Paraiso online kaufen!