Besuch auf der Teeplantage 2016

Im Herbst diesen Jahres hatte Matthias das Privileg mit guten Freunden nach Japan zu fliegen und dort die Teeplantage von Nobuyoshi Sawaki anzuschauen in Uji in der Nähe von Kyoto in Japan anzuschauen.

Nach wie vor machen wir unseren Matcha und unseren Sencha mit Tee von dort. In der Rösterei und Online gibt es den Tee auch dosenweise für zu Hause.

Hier sind ein paar Impressionen und weiter unten der Link zum Artikel von vor Kurzem.

 

Matcha und Sencha von der Sawaki-Familie

Manantiales – Kolumbien Geisha & Castillo

manantialesWir haben gleich zwei Lots von der Farm Manantiales del Frontino im Valle del Cauca. Das erste ist eine Castillo-Varietät, der andere eine Geisha!!

Die Manantiales del Frontino-Farm

Die Farm Manantiales del Frontino liegt im Valle del Cauca in einer Höhe zwischen 1500 und 1950m. Deren lage und Höhe geben der Farm ein Mikroklima, das sich dadurch kennzeichnet, dass die Kaffeepflanzen keine direkte Sonne abbekommen. Dies liegt daran, dass morgens Nebel am Hang liegt, und die Sonne nachmittags hinter einem Berg verschwindet. Diese speziellen Bedingungen helfen den Kaffeebohnen, langsam zu wachsen und möglichst süße Eigenschaften zu bekommen.

Jorge Isaza und Maria Mercedes Grajales arbeiten seit mehr als 9 Jahren Hand in Hand mit der lokalen Gemeinde daran Jobs zu schaffen und die Arbeiter gleichzeitig auszubilden.

Ein Teil der Farm ist ein naturbelassener Regenwald. Darin befinden sich 16 Quellen, was für einen konstanten Wasserfluss sorgt. Davon profitiert nicht nur die Farm, sondern auch die lokale Gemeinde. Alle beteiligten sind sich über den großen Wert dieser Quellen bewusst und tun ihr Möglichstes, um sie nicht zu zerstören.

Auf der Farm gibt es keine Monokulturen und die Kaffeepflanzen teilen sich den Platz mit verschiedenen anderen Bäumen und Ernten. Die Farm ist in Micro-Lots separiert, was eine genaue Rückverfolgbarkeit ermöglicht.

Und wir haben zwei dieser Lots:

1. Castillo

Castillo ist eine recht neue Varietät in Kolumbien und quasi die „Nachfolgevarietät“ von Caturra. Sie wurde gezüchtet, um der Ausbreitung von Blattrost Herr zu werden, was zu dramatischen Ernteausfällen seitens der Farmer führt.

Der Castillo ist ein eher klassischer Kaffee mit typischen Eigenschaften von Kolumbianischen Kaffees. Er ist gewaschen aufbereitet und dadurch sehr clean. Die Säure ist aber sehr im Rahmen und ausgewogen und das Aromenspektrum ist eher klassischer: süß, milchschokoladig.

manantiales2. Geisha

Die Geisha ist eine Varietät, die in der Welt für Specialty Coffee für Furore sorgt. Ursprünglich wurde auf der Hacienda Esmeralda in einem abgelegenden Winkel der Farm „wiederentdeckt“. Nach einem Zeitalter der Industrialisierung und der Gleichmacherei von Kaffees waren es ein paar zurückgelassene andersartige Sträucher, die irgendwann separat probiert wurden. Das Tassenprofil war dramatisch anders im Vergleich zu dem, was die Farm sonst produzierte. Süßer, cleaner und mit bestimmten komplexen Aromen. Der Geisha-„Hype“ war geboren. Die Preise für diese Arten von Kaffees gingen durch die Decke.

Geishas nur ein Hype?

Wir haben uns lange schwer damit getan, auf diesen Zug aufzuspringen. Das Profil ähnelt äthiopien Kaffees, und die gibt es schon für einen Bruchteil des Preises. Außerdem sind Geishas wesentlich volatiler von der Qualität her. Manche sind wirklich phänomenal, andere wiederum eher langweilig. Inzwischen gibt es sehr viele Farmen, die diese Art von Bäumen pflanzen und so ist das Angebot an Geishas recht hoch aktuell und die Kaffees werden erschwinglicher. Diese Kaffees sind ein extrem schönes Beispiel für Kaffees, die ein Microlots aufgrund ihres Profils in der Tasse und ihrer Qualität einen hohen Preis erzielen und damit dem Farmer ein kostbares Gut in die Hand geben.

manantialesDadurch dass die Kaffees nur von einer Varietät sind, sind sie in der Regel aber uniformer, einheitlicher als äthiopische Kaffees. Deshalb rösten sie sich gleichmäßiger und sind dadurch ausgewogener und süßer.
Außerdem hat der Kaffee Flavour! Er riecht und schmeckt nach Jasmin, Zitrus und leicht beerig.

Informationen:

  • Farm: Manantiales del Frontino
  • Location: Valle del Cauca, Kolumbien
  • Anbauhöhe: 1.500 bis 1.950m
  • Inhaber und Partner: Jorge Isaza, Maria Mercedes Grajales
  • Varietäten: Geisha und Castillo
  • Aufbereitung: gewaschen
  • Flavour Castillo: Karamellig, würzig, milchschokolade
  • Flavor Geisha: floral, zitrus, sehr süß und komplex

Nano Chala – Äthiopien gewaschen

Wir haben einen neuen gewaschenen Kaffee aus Äthiopien und zwar den von der Nano Chala Aufbereitungsstation.

Dieser Kaffee ist für uns in jederlei Hinsicht besonders, denn nicht nur sind gewaschene Kaffees aus Äthiopien mit die wichtigsten Kaffees für uns, sondern Matthias war auch 2014 vor Ort und hat sich die Aufbereitungsstation angeschaut.

Außerdem ist der Kaffee von Nano Chala das Ergebnis einer Reihe von Bemühungen, die Qualität des Kaffees und damit die wirtschaftliche Grundlage der Kaffeefarmer nachhaltig zu verbessern.

Djimma – eine verlorene Region?

Der Kaffee kommt aus der Region Djimma, einer Region, aus der bisher eher die Typen Djimma Grade 5 bzw. auch Grade 4 kommen. Das Grading-System dient zur Klassifizierung äthiopischer Kaffees anhand ihrer Qualität. 4 und 5 ist eher sehr weit unten angesiedelt und für den Spazialitätenkaffeemarkt, also die Kientel, die rückverfolgbare und geschmacklich beachtenswerte Kaffees sucht, nicht interessant. Gleichzeitig sind genau das die Käufer, die Prämien zahlen und die Produktion lohnenswert machen. Gerade Low-End-Kaffees sind durch die Flut an schlechten Kaffees aus Vietnam und anderen Ländern, die ihre Produktion besser skalieren könnten, in Bedrängnis geraten. Die Folge ist, dass viele Farmer ihre Sträucher ausreißen und sich vom Kaffee abwenden.

Ausweg durch Kooperation und technologischen Fortschritt

Die NGO Technoserve, die von der Bill & Melinda Gates Foundation finanziert wird, hat es sich zur Aufgabe gemacht, neue Aufbereitungsstationen für gewaschene Kaffees in Ostafrika zu bauen. Kurioserweise haben sie vor ca. 6 Jahren in Tansania angefangen, wovon übrigens auch Amkeni profitiert hat.

Technoserve ist vor allem in Westäthiopien aktiv und was sie dort vollbringen ist quasi eine Revolution! Dort wurden in den letzten Jahren neue Aufbereitungsstationen für gewaschene Kaffees eingerichtet und diese wurden wiederum jeweils mit einem sogenannten Eco-Pulper ausgestattet. Dieser wird von der kolumbianischen Firma Penagos hergestellt.

Im Vergleich zum herkömmlichen Pulper, also der Maschine, die das Fruchtfleisch von den Kaffeekirschen entfernt, entfernt dieser mechanisch 90% der Mucilage, der klebrigen Schicht um die Bohnen herum. Dadurch dauert die anschließende Fermentation nur 8 statt 48 oder gar 72 Stunden. Außerdem wird dramatisch viel weniger Wasser benötigt.

Diese Technologie ist auf sie viele Weisen hilfreich für die Farmer, und sie schafft es, eine ganze Region für den Spezialitätenkaffeemarkt zu Leben zu erwecken.

Konzentration einer Varietät: 1274

Typischerweise werden die Varietäten in Äthiopien als Local Heirloom angegeben. In Nano Chala wachsen auch diese verschiedenen indigenen Varietäten, allerdings wird in den letzen Jahren der Schwerpunkt auf den verbesserten Varietäten 1274 und 1272 gelegt. Das sind Züchtungen, die vom nationalen Forschungsinstitut kommen und verschiedene Vorteile haben. Es ist ein (notwendiger) Trend in den Anbauländern, dass dem Klimawandel Rechnung getragen wird und Varietäten gefunden werden, die unter anderen klimatischen Bedingungen gedeihen. Die höhere Uniformität trägt sicherlich auch dazu bei, dass sich der Kaffee gleichmäßiger rösten und brühen lässt und damit noch süßer ist.

Prepicking für noch mehr Süße!

Aber damit hört es nicht auf, denn die Farmer sind angehalten, besonders gleichmäßig zu pflücken und die Kirschen werden nach der Ernte noch einmal nachsortiert und nicht nur unreife, sondern auch überreife Kirschen heraussortiert. Ziel ist es, dass weniger Kirschen zu Floatern werden, die wiederum als Quaker enden würden, also als Bohnen, die beim Rösten keine Farbe annehmen. (Nicht braun werden, weil der Zuckeranteil zum Karamellisieren fehlt – richtig: Kaffee hat eine natürliche Süße!) Überreife werden deshalb heraussortiert, damit die Bohnen einen möglichst gleichmäßigen Anteil an Mineralien haben und sich noch gleichmäßiger Rösten, damit die Süße der Kaffees und die Balance, also das Zusammenspiel aus Säure und Bitterkeit noch besser werden.

Oromia Union – Kooperative Strukturen

Die Nano-Chala Aufbereitungsstation hat sich der Oromia-Union angeschlossen, einer Vereinigung von Farmern, die sich zum Ziel gesetzt hat die einzelnen Farmer zu stärken und deren Interessen zu stärken. Deren Vorsitzender ist Tadesse Meskela, der auch aus dem Film Black Gold von 2006 bekannt ist. 2014 hatte Matthias das Privileg, ihn in Addis Abeba zu treffen und mit ihm eine Auswahl von deren Kaffees probieren.

Die Vorteile, sich in einer Union zu organisieren, sind vielfältig. Zum Einen verfügt die Station über eine hochmoderne Dry Mill. Das ist eine Anlage, in der mehrere Maschinen stehen, die (1.) das Pergamenthäutchen, das die Bohnen umschließt, entfernt wird, und (2.) die Kaffees in verschiedenen Stufen sortiert und damit die Qualität verbessert.

Unions dürfen Kaffees direkt verkaufen

Ein weiterer entscheidender Vorteil der Unions neben der aktuell modernen Dry Mill, ist die Tatsache, dass über die Unions der Kaffee direkt an Importeure verkauft werden darf. Äthiopien geht in dieser Hinsicht einen etwas eigenen Weg, denn es hat vor einigen Jahren den ECX eingerichtet (Ethiopian Coffee Exchange), eine Auktionsplattform über die alle Kaffees gehandelt werden. Dies soll gewährleisten, dass die Farmer die Preise kennen, die für Ihre Kaffees erzielt werden und dadurch ihre Macht stärken. Ein Nachteil dieses Systems ist allerdings, dass das System anonymisiert ist, was es schwierig macht, den Farmer zurückzuverfolgen. Das System ist also transparent, aber nicht rückverfolgbar.

Das ECX-System ist schlecht, oder?

Aufgrund der fehlenden Rückverfolgbarkeit, könnte man jetzt schnell zu dem Schluss kommen, dass das ECX-System nicht optimal ist. Tatsächlich habe ich dieses Vorurteil schon öfter gelesen, aber seit ich es selbst gesehen und mit Leuten vor Ort besprochen habe, wäre ich da etwas vorsichtig mit der Beurteilung, denn ich denke, dass es wirkungsvoll verhindert, dass die Farmer nicht den Preis bekommen, der ihnen für ihre Arbeit zustehen würde, wie es früher wohl regelmäßig passiert ist. Für den Spezialitätenkaffeemarkt, der die höchsten Preise bezahlt, gibt es auch mit ECX einen Weg, von privaten Aufbereitungsstationen Kaffees rückverfolgbar zu bekommen.

Liz mit Nano Chala 3. beim deutschen Brewers Cup

Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir einen solchen Kaffee haben. Urpsrünglich haben wir ihn auf Wunsch von Liz gekauft, die damit beim deutschen Brewers Cup 2016 angetreten ist und sensationell 3. geworden ist!!

Fakten:

  • Aufbereitungsstation: Nano Chala
  • Anbauland: Äthiopien
  • Region: Djimma
  • Zone: Agaro
  • Varietäten: locale indigene und 1274
  • Anbauhöhe: 2000m
  • Anzahl der Farmer: ca. 400

Besuch beim Weidenhof, unserem Milchlieferanten, im August 2016

Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen… Mühe!

Im täglichen Betrieb fehlt oft die Zeit, parallel zur Zubereitung leckerer Getränke über das zu sprechen, was dazu notwendig ist, eben diese Qualität zu ermöglichen. Der heutige Post soll euch Einblick in einen ganz wichtigen Teilbereich unseres Wareneinkaufs geben – DIE MILCH.
Milchdrinks sind immer noch der größte Teil nachgefragter Kaffeeprodukte in Cafés. Und bei uns sind sie das auch aus gutem Grund, denn wir verwenden seit Beginn von Hoppenworth & Ploch eine ganz besondere Milch: Dies ist die Milch vom Weidenhof in Wächtersbach. „Besuch beim Weidenhof, unserem Milchlieferanten, im August 2016“ weiterlesen

Amkeni 2016 #2: Dry-Milling and the TCB

Welcome back to my little report about Matthias‘ Amkeni-visit 2016. I went to Tanzania to meet and work with the farmers at Amkeni an also to understand how coffee production is organised in Tanzania. This post is about my second day which was taking me to Moshi were a lot of coffee institutions are situated. Our stations today were several dry-milling factories and the Tanzania Coffee Board (TCB). Godwin and me were accompanied by Mr Kimaro, the treasurer of Amkeni.

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Day one of Matthias‘ Amkeni-visit 2016

Hi and welcome to my little report about day one of Matthias‘ Amkeni-visit 2016. This is to document his origin trip to the Amkeni Coffee Group in Tanzania from September 1st to 9th 2016. Amkeni is our first direct trade project in a larger scale and we have been buying their coffees for 2 consecutive harvests now. Read about it here and here. It is definitely time to start working with the farmers, match our goals and get to know each other.

„Day one of Matthias‘ Amkeni-visit 2016“ weiterlesen

Kaffee für die lateinamerikanische Woche 2016

 Wir haben einen neuen Kaffee, den wir im Rahmen und zur Unterstützung für die lateinamerikanische Woche anbieten.

Die siebte lateinamerikanische Woche

lateinamerikanische WocheBereits zum siebten mal veranstaltet die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) am Campus Westend. Sie wird von Ivan organisiert, der auf uns zu kam und fragte, ob und wie wir die Lateinamerikanischen Woche im Oktober unterstützen können. Gastland sei Kuba. Wir haben kurz überlegt und sind dann auf die Idee gekommen, einen Kaffee aus Kuba zu rösten, vorrausgesetzt wir finden einen. Und wir fanden den Serrano. Pro verkauften 250g spenden wir € 1,50 an das Projekt.

Kaffee in Kuba

lateinamerikanische WocheDie erste Kaffeeplantage in Kuba entstand 1748. Der großflächige Anbau begann jedoch erst im Jahre 1789 durch tausende französischer Kaffeefarmer, die vor dem bewaffneten Sklavenaufstand aus Haiti nach Kuba fliehen mussten. Diese Kaffeebauern haben ihr weitreichendes Wissen über den Anbau und die Verarbeitung von Kaffee ins Land eingebracht.

lateinamerikanische WocheDie französischen Kaffeefarmer siedelten ihre Farmen in Sierra Maestra an. Hier waren die klimatischen Bedingungen und die Bodenzusammensetzung ideal für den Kaffeeanbau und erlaubten ihm eine intensive Entwicklung.

Tassenprofil

lateinamerikanische WocheDer Serrano wächst im Vergleich zu anderen karibischen Kaffees
relativ langsam und bekommt so ein relativ (!) sauberes Tassenprofil. Er wächst nicht ultimativ hoch, weshalb er sich eher über seine Körperhaftigkeit und seine ausgewogene Säure definiert. Die Aromen sind schokoladig, nussig und etwas würzig. Er ist nicht der typische Kaffee, wie wir ihn suchen mit seinen floralen und fruchtigen Noten und dem hohen Maß an Reinheit, aber er ergibt einen klassischeren kräftigen und würzigen Kaffee.

  • Anbauland: Kuba
  • Region: Sierra Meastra
  • Varietät: Typica
  • Anbauhöhe: ca. 1500m
  • Blütezeit: Dezember – Mai
  • Erntezeit: Juli – Februar
  • Rahmen: lateinamerikanische Woche

Cascara – Peralta-Familie, Nicaragua

CascaraWir haben neues Cascara!

Nachdem unser bolivianisches aus ist, haben wir ein neues aus Honduras und zwar von der Peralta Familie aus Nicaragua.

Cascara im Wandel vom Abfallprodukt zum Terroir

Cascara ist im Grunde getrocknete Kaffeekirschen. Seit einigen Jahre ist es bei uns erhältich und gewinnt immer mehr an Bedeutung als Tee aber auch schon in Limonaden etc. Es ist ursprünglich ein Abfallprodukt aus der Kaffeeproduktion und waren bis vor kurzem ausschließlich als lokales Produkt vorgesehen. In den letzten Jahren hat es aber den Weg zu uns gefunden und mit besseren Rohkaffees hat sich auch das Cascara verbessert und es gibt wesentlich tahr Auswahl.

Cascara Santa Maria de Lourdes NicaraguaDie Peralta-Familie ist seit vielen Generationen ab dem beginnenden 20. Jh. Kaffeeproduzenten, aber erst seit 2008 konzentriert sie sich auf eine Herangehensweise für eine besser Qualität in den Bereichen Anbau und Aufbereitung von Spezialitätenkaffees und die Entwicklung von neuen Wegen zur Vermarktung von deren Kaffees. Zusätzlich stellen sie anderen kleinen und mittleren Farmen und Kooperativen in verschiedenen Regionen Nicaraguas Finanzierung, Milling, Qualitätskontrolle, Export und Beratungsleistungen zu Verfügung.

Cascara Santa Maria de Lourdes Nicaragua - dryerSanta Maria de Lourdes, woher das Cascara kommt, liegt in der San Fernando Gemeinde, ca. eine halbe Stunde von Ocotal entfernt. Die Farm liegt auf 1350-1550 Metern Höhe innerhalb eines schönen Bergwaldes, in dem viele Varitäten von einheimischen Bäumen und anderer Flors und Fauna gedeihen, was durch die Hohe Menge an Niederschlägen bedingt wird.

Octavio Peralta besitzt diese Farm seit den 1970er Jahren., obwohl es als Kriegsgebiet während des Sandinista-Aufstands galt. Er stelle 1994 die Kaffeeproduktion wieder her, während die Erhaltung des natürlichen Lebensraums als der wichtigste Faktor bei der Produktion seiner fantastischen Kaffes gilt. Das Klima bei Santa Maria de Lourdes ist sehr humid, was nach sich zieht dass die Kaffeesträucher etwas weitläufiger gepflanzt werden, um zu gewährleisten, dass alles gut belüftet ist.

Cascara Santa Maria de Lourdes Nicaragua - Erhöhte BettenDiese perfekten Wachstumsbedingungen in der Region, gepaart mit der inhärenten Leidenschaft und Hingabe der Peraltas, tragen dazu bei deren Vision von einer nachhaltigen Zukunft der Nicaraguanischen Kaffeebranche zu verwirklichen: die Produktion und der Vertrieb von individuellen Mikro-Lots.

Julio Peralta: „Das Rückgrat unseres Schaffens ist, dass die Qualität oberste Priorität hat.“

Peralta Coffees betreibt zwei Aufbereitungsstationen: Don OCtavio und San Ignacio. San Ignacio wird ausschließlich für die Aufbereitung von Micro Lots und zertifizierte Rain Forest Alliance-Kaffees der Familienfarmen benutzt. Hier werden die Micro-Lots entweder in einem 1000m2 Treibhaus oder größere Lots auf afrikanischen Betten draußen getrocknet. Dies ist auch der Ort für der Aufbereitung des natural Catuai für unser Cascara.

  • Finca: Santa Maria de Lourdes
  • Eigentümer: Peralta-Familie
  • Stadt/Region: San Fernande, Dipilto, Nueva Degovia
  • Varietäten: Catuai, Caturra, Java
  • Anbauhöhe: 1350-1550m
  • Prozess: gewaschen, honey processed, natural
  • Verpackung: Grain Pro und Jute-Säcke
  • Ernteperiode: Januar bis April

 

Amkeni 2016 – Tansania

IMG_0602Es ist soweit. Der Amkeni 2016 ist bei uns angekommen!

Erster Direktimport – das zweite Jahr

Seit dem letzten Jahr beziehen wir mit dem Kaffee der Amkeni Coffee Group unseren ersten Direktimport im größeren Stil. Wir sind froh und erleichtert, dass wir das Projekt auch in diesem Jahr stemmen konnten.  „Amkeni 2016 – Tansania“ weiterlesen

Neuer Kaffee: Mulish – Äthiopien natural

IMG_2264Der Sasaba bekommt einen Nachfolger und zwar den Mulish. Zusammen mit dem neuen Knots sind sie unsere neues äthiopisches Duo.

Wie der Sasaba, so ist auch er ein Äthiopischer „natural“.
IMG_2294Die Aufbereitungsstation Mulish liegt in der Oromia-Region in der Guji-Zone Äthiopiens. Die nächstgelegene größere Stadt ist Shakiso und der Sub-Distrikt heißt Danbi/Uddo.
Die Station liegt auf ca. 1800-1950 Metern und wurde 2014 eingerichtet und es
werden dort IMG_2267Kaffeekirschen von ca. 850 lokalen Farmern aufgekauft, die durchschnittlich 2-5 Hektar bewirtschaften. Die Topographie ist hügelig und die Böden sind sehr fruchtbar. Die Ernteperiode ist von November bis Januar.

Nach der Ernte werden noch einmal unreife Kirschen aussortiert. Die ungewaschenen Kaffees werden ca. 15-18 Tage auf erhöhten Betten getrocknet.

Die Aromen sind eher etwas heller bei diesem Natural. Die typischen Blaubeernoten sind da, aber dazu gesellen sich Aromen von Passionsfrucht.

Steckbrief MulishAnbauland: Äthiopien

    • Anbauland: Äthiopien
    • Region: Oromia, Guji
    • Varietäten: gemischte einheimische (Heirloom)
    • Anbauhöhe: 1800m
    • Aufbereitungsmethode: natural / ungewaschen
    • Aromen: Passionsfrucht, rote Beeren

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