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Ein Gastbeitrag von unserem Schülerpraktikanten Florian über die Anbaubedingungen von Kaffeepflanzen:

„Was macht ein Kaffeeanbaugebiet eigentlich aus?“ Diese Frage habe ich mich schon ziemlich lange gefragt. Ich habe daher mal nachgeforscht und ein paar Dinge heraus gefunden.

Kaffee wird meist in Regionen, die 20° bis 25° nördlich und südlich des Äquators liegen angebaut. Im sogenannten „Kaffeegürtel“ rund um den Äquator herrscht ein feucht-trockenes Wechselklima, dass für ausreichend Niederschlag sorgt und gleichzeitig keine zu extremen Temperaturen aufweist.

Die Kaffeefarmen sind zu finden in Höhen von 600m bis 2.300m (Arabica) und 100m bis ca. 1.000m (Robusta). Die beiden wichtigsten Arten der Kaffeepflanze Coffea, die Coffea Arabica und Coffea Canephora (Robusta) sind also beide auf Höhen von 600m bis 1000m zu finden.

Arabica fühlt sich bei durchschnittlichen 21°C am besten, während Robusta wärmere Temperaturen mehr mag, um ca. 26°C. Doch beide mögen es nicht zu warm (>30°C ) oder zu kalt (<13°C). Kaffeepflanzen mögen eine hohe Luftfeuchtigkeit, im Falle der Robustapflanzen sogar fast 100%. 

Die Pflanzen haben auch einen hohen Anspruch an den Boden. Er muss mineralhaltig sein und am besten ein Lehmboden sein, der aber nich zu fest sein darf. Wasser soll noch in den Boden eindringen können. Bei langen Dürreperioden muss das Wasser im Boden gespeichert werden. Der Boden soll auch noch möglichst tief sein, einen neutralen bis leicht säuerlichem pH-Wert haben, und stickstoffhaltig sein. Er soll auch nicht kalium- und phosphorsäurearm sein. Den Humusgehalt sollte man auch nicht vergessen. Man pflanzt Kaffeepflanzen auch oft auf vulkanischen Böden an, da diese sehr mineralhaltig sind. Wie jede Pflanze braucht auch die Kaffeepflanze Wasser. Pro Kaffeepflanze sind das 1.000 bis 2.000mm pro qm im Jahr.



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